Eine verdächtige Domain taucht auf. Sie wollen wissen, was dahintersteckt, ob sie Ihre Brand imitiert und ob bereits jemand an dem Fall arbeitet. Wer dafür einen KI-Agenten nutzt, braucht mehr als eine Antwort aus dessen allgemeinem Wissen: Der Agent muss aktuelle Findings abrufen und die nächsten Schritte ausführen können.
Dafür gibt es jetzt den nebty MCP. Er verbindet Ihren Agenten mit nebty. So können Sie den gesamten Ablauf von der Discovery über die Untersuchung bis zum Anstoßen eines Takedowns und der Statusabfrage direkt aus Ihrem Agenten heraus durchführen.
Sie können diese Funktionen auch in eigene Workflows einbauen. Ein Beispiel ist ein wöchentlicher automatischer Sweep, der neue Auffälligkeiten untersucht und Ihrem Team die Fälle vorlegt, über die es entscheiden muss.
Was MCP für Ihre Arbeit bedeutet
MCP steht für Model Context Protocol. Der offene Standard verbindet KI-Anwendungen mit externen Daten und Werkzeugen. Über diese Verbindung kann ein Agent Informationen aus nebty abrufen und nebty-Funktionen aufrufen.
Sie beschreiben die Aufgabe in Ihrer gewohnten Arbeitsumgebung. Der Agent nutzt dafür die verfügbaren Werkzeuge: Er kann etwa Findings zu Ihrer Brand laden, eine Domain untersuchen oder den Verlauf eines Takedowns abfragen. nebty MCP stellt dafür aktuell 56 Tools bereit.
Voraussetzung sind ein geeigneter MCP-fähiger Client und ein nebty-Zugang mit den passenden Berechtigungen. Welche Brands und Funktionen der Agent nutzen darf, richtet sich weiterhin nach Ihrem Account und Ihrem gebuchten Leistungsumfang.
Ein Fall, vom ersten Fund bis zum Takedown
Angenommen, Sie möchten prüfen, welche verdächtigen Domains zu Ihrer Brand vorliegen. Sie beginnen mit einer Aufgabe wie dieser:
Prüfe mit nebty die aktuellen Domain-Findings zu unserer Brand. Untersuche die auffälligen Domains und zeige mir, welche Fälle wir zuerst bearbeiten sollten. Begründe deine Einschätzung anhand der Ergebnisse.
Discovery starten und Findings abrufen
Der Agent kann einen nebty-Agentenlauf starten, dessen Status abfragen und vorhandene Domain-Findings zu Ihrer Brand abrufen. Damit beginnt die Untersuchung mit den Daten aus nebty.
Verdächtige Domains untersuchen
Für einen Fund kann der Agent eine Domain-Prüfung oder einen visuellen Scan anstoßen. Sie können nachfragen, welche Hinweise für eine Imitation sprechen und welche Informationen noch fehlen. Die zurückgegebenen Ergebnisse bilden die Grundlage für die Bewertung.
Einen Takedown anstoßen
Wenn Sie einen Fall als Missbrauch bestätigt haben, können Sie den Agenten beauftragen, einen Takedown in nebty anzulegen. Ein Auftrag könnte lauten: "Starte für diesen bestätigten Fall einen Takedown." Damit beginnt der Takedown-Prozess; die Domain ist dadurch noch nicht automatisch offline.
Den Fortschritt verfolgen
Später fragen Sie im selben Arbeitsablauf nach dem Status. Der Agent kann den Takedown und dessen Ereignisverlauf abrufen. So lässt sich nachvollziehen, was im Fall passiert ist und welchen Stand nebty meldet.
Sie müssen die Untersuchung also nicht nach der ersten Auswertung abbrechen und die nächsten Schritte von Hand übertragen. Der Agent kann mit den gefundenen Datensätzen weiterarbeiten. Bei einer unklaren Bewertung lassen Sie sich die zugrunde liegenden Ergebnisse zeigen, bevor Sie entscheiden.
Ein wöchentlicher Sweep als eigener Workflow
Vielleicht soll Ihr Team diese Untersuchung nicht jede Woche neu starten müssen. Dann binden Sie nebty MCP in einen wiederkehrenden Agenten-Workflow ein. Ein möglicher Auftrag für diesen Workflow lautet:
Prüfe jeden Montag die Domain-Findings zu unserer Brand auf neue Auffälligkeiten seit dem letzten erfolgreichen Lauf. Untersuche die neuen verdächtigen Domains. Erstelle eine Zusammenfassung mit den betroffenen Domains, den Untersuchungsergebnissen und den empfohlenen nächsten Schritten. Lege uns mögliche Takedowns zur Freigabe vor.
Den Zeitplan und den Vergleich mit dem vorherigen Lauf übernimmt Ihr Agent oder Ihr Workflow-System. nebty liefert über MCP die Daten und Funktionen für die Untersuchung. Für einen zuverlässigen Wochenvergleich speichert der Workflow, welche Findings er bereits bearbeitet hat und wann der letzte Lauf erfolgreich abgeschlossen wurde.
Die Zusammenfassung kann Ihr Workflow anschließend in einen bestehenden internen Prozess übergeben, etwa in eine Aufgabenliste für das zuständige Team. Dafür nutzt er die zusätzlich angebundenen Systeme. Welche Übergabe sinnvoll ist, hängt davon ab, wo Ihr Team seine Fälle bearbeitet.
Sie legen im Workflow fest, welche Schritte automatisch laufen und wann jemand entscheidet. Im Beispiel erfolgen Discovery und Untersuchung automatisch; das Team gibt Takedowns frei. Derselbe Workflow kann bei einem späteren Lauf den Status bereits angelegter Fälle ergänzen.
nebty in Ihrem eigenen Ablauf nutzen
Für den Einstieg wählen Sie eine Brand und einen klaren Auftrag, zum Beispiel die Untersuchung aktueller Domain-Findings. Sobald dieser Ablauf für Ihr Team passt, können Sie ihn um Takedowns erweitern oder regelmäßig ausführen lassen.
Wir zeigen Ihnen in einer Demo, wie nebty MCP zu Ihrem Agenten und Ihren Abläufen passt. Bringen Sie gern den Workflow mit, den Sie heute noch manuell abarbeiten.